Der Bildungsföderalismus wird nur noch von einer Minderheit der Deutschen unterstützt

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In den letzten 2 Jahrzehnten war kaum ein anderes Thema so groß zwischen Ländern und dem Bund wie die Bildungspolitik. Wie die Abendzeitung München berichtet gibt es bemerkenswerte Umfrageergebnisse zu den Thema:

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“Fast 70 Prozent wünschen sich, dass der Bund stärker mitbestimmt. Mehr als die Hälfte (57 Prozent) lehnt die Zuständigkeit der Länder ganz ab, wie die Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov ergab. Nur knapp jeder Dritte findet es demnach gut, dass die Länder bei der Bildung den Hut auf haben.
Die meisten Gegner der Länder-Zuständigkeit gibt es in Brandenburg (78 Prozent), Thüringen (72 Prozent) und Schleswig-Holstein (71 Prozent). Die meisten Fans hat der Bildungsföderalismus dagegen im Saarland, wo fast jeder Zweite ihn eher gut oder sehr gut findet.”
Es ist schwierig Reformen durchzusetzen, wenn es dabei auch darum gehen muss, dass an verschiedenen Stühlen gesägt wird. Dennoch sollte man sich grundsätzlich einmal hinterfragen, ob im Bereich Bildung der Satz „Das machen wir so, weil wir das schon immer so gemacht haben“ ausgedient hat. Viele andere (aufstrebende) Regionen der Welt gehen dynamisch, experimentell und innovativ auf dem Sektor Bildung vor. fimico ist davon überzeugt, dass auf diesem Feld ein Stillstand automatisch einen Rückschritt bedeutet.

(09.02.2019 sun)

Quelle: https://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.umfrage-zur-bildungspolitik-mehrheit-der-buerger-gegen-bildungsfoederalismus.7a65ce06-eada-4a85-8c71-68257523fa40.html