Gedanken schaffen Sprache, Sprache schafft Realität

PANORAMA-Gedanken-schaffen-Realität

Politiker und Populisten des rechten Spektrums in den USA bedienen sich seit einigen Jahren eines Begriffes, den zum Beispiel Lilla Fukuyama, Professor für Ideengeschichte und Politikwissenschaftler, für deren Lieblingsschimpfwort in der zunehmend radikalen verbalen Auseinandersetzung hält.

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„Identitätspolitik“, so nennen die Populisten jede Strömung in der politischen Debatte in der beispielsweise Gender-neutrale Toiletten als „safe spaces“ bezeichnet werden. So konnte in der öffentliche Debatte der Eindruck vieler Wähler dahingehend beeinflusst werden, dass man sie glauben machte, dass liberale PolitikerInnen sich mehr um „Identitätspolitik“ kümmern, als um das eigentliche tägliche Handwerk stabiler und mehrheitsfähiger Politik.

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Der Politikwissenschaftler sollte mit seinen Forderungen nach mehr aktivem politischen Engagement Recht behalten.Viele AktivistInnen sind seither in genau diese Ämter vor Ort in den Stadtverwaltungen und im Kongress eingezogen.

(sun 18.02.2019)

Quelle: https://www.faz.net/aktuell/politik/trumps-praesidentschaft/warum-die-usa-ueber-den-sinn-der-identitaetspolitik-streitet-16040856.html