Die letzten Wölfe

Fimico hatte bereits im Februar berichtet, dass eine Gesetzesänderung angestrebt wird, welche das Erlegen der Wölfe wieder erlaubt. Momentan stehen sie unter Artenschutz, die steigende Population legt es aber nah, sie wieder zum Abschuss freizugeben. Landwirte unterstützen diesen Vorschlag. Naturschützer hingegen sind entsetzt.

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1000 Euro Schaden entstehen einem Landwirt pro gerissenem Kalb – laut eigenen Angaben. In der Online Ausgabe der FAZ berichtet einer von Ihnen, dass er bei rund 500 gehaltenen Tieren in den letzten 12 Monaten 35 gerissene Jungtiere beklagen musste. Weiter sagte er, dass „seine Tiere vor den Wölfen hier waren, darum gehören die Wölfe gejagt:“

Die Entwicklung nahm recht schnell ihren Lauf. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts galten Wölfe in Deutschland als ausgestorben. Anfang der 2000er wurde ein erstes Wolfspaar im Osten des Landes gesichtet, damals zugewandert aus Polen. Naturschützer waren froh. Nun gilt die Debatte den Thema wie viele Wölfe darf es hierzulande geben? Der Streit darüber dürfte andauern.

Quelle: https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/debatte-um-deutschen-wolfsbestand-wird-politisch-16138260.html

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