Die Täuschung des günstigen E-Autos

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Für gut 5 kWh (Kilowattstunden) bezahlt man an einer E-Auto Aufladestation 3,84, wie man in der Onlineausgabe der Welt nachlesen kann. Auf den ersten Blick gar nicht so teuer. Man muss aber wissen, dass man mit diesen 5 kWh nur 30 Kilometer weit fahren kann. Das bedeutet, dass man als E-Auto Besitzer knapp 12 € berappeln muss, wenn man 100 Kilometer fahren möchte. Als Beispiel kann der Verbrauch von einem Nissan Leaf II Acenta genannt werden, der laut Hersteller bei zirka 15 kWh auf 100 Kilometer liegt.

Ein VW Golf als Diesel verbraucht kombiniert gut 5 Liter auf 100 Kilometer. Der Preis für Diesel steht momentan bei zirka 1,23 €. Das macht im Ergebnis 6,15 € pro 100 Kilometer. Damit liegt der Diesel bei der Hälfte im Vergleich zum E-Auto.

Wenn es den Herstellern nicht gelingt das E-Auto effizienter zu machen, oder wenn der Strom an den „Zapfsäulen“ der E-Autos nicht viel billiger werden sollte, dann haben Kunden keinen Anreiz auf die emissionssparende Alternative umzusteigen und vor allem Städte bleiben weiter schmutzig, was die Luftqualität angeht.

Quelle: https://www.welt.de/wirtschaft/energie/plus192223147/E-Autos-Strom-an-der-Ladesaeule-oft-teurer-als-Sprit.html