Nestlé Boykott: Warum wir die Marke meiden sollten

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Die Skandale um Nestlé sind vielfältig, von schlechten Arbeitsbedingungen bis zur Verwendung giftiger Stoffe. Von überteuertem Wasser in armen Regionen bis zum Raubbau an der Natur. Genau dieser Raubbau wurde wieder auf eine neue Stufe angehoben. Obwohl Nestlé seit Jahren zugesagt hat, seine Palmöl Produktion umweltverträglich machen zu wollen, liegen neue Indizien vor, dass für den Anbau des wichtigen Rohstoffs viele tausend Quadratkilometer Regenwald abgeholzt werden.

„Nachdem sie viel von den Regenwäldern von Sumatra und Kalimantan zerstört haben, drängt die Palmöl-Industrie nun in neue Gegenden wie Papua“, sagt Richard George von Greenpeace UK. Und Greenpeace hat ein Video aufgenommen, auf dem die aktuelle Abholzung zu sehen ist. Es ist erschütternd, wenn man sich die Bilder des dichten Regenwalds auf der einen Seite und direkt angrenzend die neuen rot-braunen Ackerflächen anschaut.

Nestlé schiebt auch dieses Mal die Verantwortung auf die Zulieferer. Sie würden die Konzernrichtlinien nicht einhalten. Ein Konzern dieser Größe und mit diesen Ressourcen sollte in der Lage sein, seine Produktion so zu überwachen und so zu steuern, dass wichtige natürliche Habitate nachhaltig geschützt sind und nicht dem Produktionswahn zum Opfer fallen.

Quelle: https://unserplanet.net/erschuetterndes-video-hier-wird-regenwald-vernichtet-fuer-nestle-unilever-und-co/

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