CO2-Abgabe verteuert das Leben drastisch

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Laut t-online hat sich die GroKo aus CDU und SPD darauf geeinigt noch in dieser Legislaturperiode eine CO2-Abgabe auf den Weg zu bringen. Inzwischen geht man auch im Bundeswirtschaftsministerium davon aus das der CO2-Ausstoß in irgendeiner Form bepreist werden wird. Dabei beruft man sich auf Meldungen der Frankfurter Allgemeine Zeitung.

Noch ist die Rede davon, dass die Mehrweinnahmen aus der Abgabe den Bürgern und Bürgerinnen auf irgendeinem anderen Weg wieder zurückgegeben werden sollen. Wie das gehen soll, steht aber nicht fest. Nach einem Treffen der fridays-for-future Vertreter mit Unterhändlern wurde in einer Presseerklärung der Preis der Abgabe konkret: 180€ pro Tonne CO2.

Dies würde teils immense Preissteuerungen bedeuten. Der Spiegel rechnet in seiner online-Ausgabe vor:

1 Liter Benzin – 0,43€ Mehrkosten

1 Jahr Strom im durchschnittlichen 3-Personenhaushalt – 317€ Mehrkosten

1 Kilo Rindfleisch – gut 2,50€ Mehrkosten

1 Flug München-Hamburg – 28,80€ Mehrkosten

1 Flug Frankfurt-Auckland – 2107€ Mehrkosten

Vor allem Mobilität und CO2-intensive Konsumgüter würden empfindlich teurer werden. Der aktuelle Lebens- und Konsumstil wäre für viele nicht haltbar, wenn es nicht Entlastungen an anderer Stelle in gleicher Höhe geben würde. Auf den ersten Blick ist nur schwer zu erkennen, welche Entlastungen dies sein sollen. Fimico beobachtet die Ausgestaltung der CO2-Abgabe und wird berichten.

Quelle: https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/fridays-for-future-das-bedeuten-die-forderungen-fuer-die-verbraucher-a-1261933.html

Quelle: https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/innenpolitik/id_85655212/co2-steuer-groko-einigt-sich-laut-bericht-auf-aufgabe-fuer-kohlenstoffdioxid.html