Rettung des Bargelds: Gesetz zur Bargeldannahme in Philadelphia (USA)

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Sollten Restaurants und Geschäfte in den USA künftig nur bargeldlose Zahlungen akzeptieren, wird dies als “unrechtmäßige Diskriminierung” gewertet, so der Bürgermeister von Philadelphia. Aus diesem Grund will die Stadt eine Bargeldpflicht per Gesetz einführen. Das soll vor allem Menschen ohne Bankkonto vor Diskriminierung schützen.

In den USA gibt es Beispiele für Unternehmen, die nur noch bargeldlose Zahlungen akzeptieren, wie beispielsweise die Restaurant-Kette sweetgreen. Sieht man sich jedoch die Zahlen an, so ist die Gesetzesinitiative Philadelphias nachvollziehbar und andere Städte könnten nachziehen. 6,5 Prozent aller amerikanischen Haushalte haben kein Bankkonto, so die Zahlen aus 2017, bereitgestellt von dem US-Einlagensicherungsfonds FDIC.

2012 wurden in den USA bereits 40 Prozent aller Transaktionen bargeldlos erledigt, 2015 waren es 32 Prozent. Das Bezahlen mit Handy, Smartwatch, Kredit- oder Bankkarte sind sinnvolle Alternativen, je nach Bedarf und Geschmack. Doch sollte das Bargeld dadurch nicht gänzlich verdrängt werden, eben genau aus dem Grund der Diskriminierung von Menschen, welche sich diesen Methoden der Zahlung nicht anschließen wollen oder können. Sie brauchen eine Alternative.

Quelle: https://www.n-tv.de/wirtschaft/Erste-US-Grossstadt-fuehrt-Bargeld-Pflicht-ein-article20897683.html

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