„Dann lasst es doch lieber bleiben“ – Die Meisterfeier des FC Bayern

Der Focus lässt in seiner Online-Ausgabe das verlautbaren, was viele in Fußball-Deutschland wohl auch denken. Wer die Bilder auf Twitter, im Netz oder sogar im TV verfolgt hat, dürfte den Eindruck des Nachrichten-Hauses teilen. Die Emotionen hielten sich doch stark in Grenzen.

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„Wer ständig gewinnt, wird bei der 29. Meisterschaft und dem 19. DFB-Pokalsieg keine Eruption der Emotion verspüren, das ist irgendwo logisch. Gerade in den 2000er Jahren hat sich der FC Bayern derart daran gewöhnt, Ende Mai auf dem Münchener Marienplatz einzukehren, dass sich das Wir-rasten-mal-aus-Programm aufs routinemäßige Schwenken der Pokale, das Intonieren der immer gleichen Lieder und Floskeln beschränkt: Mia san Erster. Trotzdem haben sich die Abonnementschampions mit ihrer Double-Party 2019 selbst unterboten. Und das öffentlich-rechtliche Fernsehen war zwei Stunden live dabei. Glückwunsch.“

Man kann den Bayern die Erfolge ja nicht absprechen und das möchte man ja auch gar nicht. Wenn es aber am Ende des Tages niemanden mehr so wirklich interessiert, dass der FC aus München das Doubel gewinnt, dann darf man darüber nachdenken. Es wäre doch vielleicht eine gute Idee künftig eine geschlossenes Event irgendwo in der Stadt zu veranstalten, vielleicht in Magentafarbener Dekoration und man verlost 5000 Tickets zu diesem Zusammentreffen unter den Fans. ARD oder das ZDF könnten dann auch etwas unterhaltsameres ausstrahlen.

Quelle: https://www.focus.de/sport/fussball/bundesliga1/fc-bayern-meisterfeier-auf-marienplatz-wird-zur-peinlichen-veranstaltung_id_10764025.html

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