Debatte im Bundestag: Periodenprobleme – oder auch nicht?

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Eine wunderbare Vorstellung, welche die SPIEGEL Kolumnistin Margarete Stokowski da mit den Leserinnen und Lesern teilt. Unter dem #keinluxus hat die Petition zur geringeren Besteuerung von Regelprodukten für Frauen 50.000 Mitzeichner und Mitzeicherinnen gewonnen. Es wird gefordert, dass der bisherige Streusatz auf die Produkte von 19 Prozent, auf den niedrigeren Steuersatz von 7 Prozent gesenkt wird – da es sich offensichtlich ebenfalls um Produkte des lebensnotwendigen Bedarfs handelt.

In der Online-Ausgabe des SPIEGEL ist weiter zu lesen: „Die Petition, die online unter dem Hashtag #keinluxus geteilt wurde, hat über 50.000 Mitzeichnungen erreicht und wird demnächst also vom Petitionsausschuss des Bundestags (21 Männer, sieben Frauen) beraten. Das allein dürfte schon interessant werden.“

Angesichts des amüsanten Umstands, dass in dem Ausschuss 21 Männer und 7 Frauen sitzen, hätten wir es aber auch bemerkenswert gefunden, wenn der Beitrag von einem Mann geschrieben worden wäre. Die Steuer auf die genannten Periodenprodukte, wie Binden Tampons und Menstruationstassen könnte unseres Erachtens durchaus gesenkt werden. Bei den Menstruationstassen sogar abgeschafft – dann hätte die Umwelt vielleicht am Ende auch etwas davon.

Quelle: https://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/besteuerung-von-periodenprodukten-rote-flut-im-bundestag-kolumne-a-1269676.html

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