Mount Everest: Stau auf dem höchsten Berg der Welt

8848 Meter misst der höchste Gipfel der Erde. Der Mount Everest ist ein Magnet für viele Menschen und der Wandertourismus nimmt in diesen Tagen ungeahnte Dimensionen an. Man kann den Gipfel von zwei Routen aus besteigen, ein Weg führt aus China und einer aus Nepal (an dieser Stelle wurde bei Veröffentlichung Tibet genannt, das ist nicht korrekt. Anm. d. Rd) zum Gipfel. Die beiden Länder limitieren die Lizenzen, welche man benötigt, damit man überhaupt einen Versuch starten darf. Augenscheinlich nimmt China diese Limitierung etwas ernster als Nepal (an dieser Stelle wurde bei Veröffentlichung Tibet genannt, das ist nicht korrekt. Anm. d. Rd) . So nimmt die Zahl der Bergsteiger weiter zu.

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In dem Video, welches das französische
Nachrichtenhaus Le Monde auf seiner Internetseite veröffentlicht
hat, ist nun einer der längsten Staus von Bergsteigern dokumentiert
worden. Es birgt schon einen gewissen Humor, wenn man die Strapazen
und auch die Kosten für eine Besteigung des Everest auf sich nimmt,
um dann am Gipfel mitunter mehrere Stunden zu warten, bis man endlich
einen Rundumblick erhaschen kann. Der Vollständigkeit halber sei
erwähnt, dass einige Tage vor der Aufzeichnung des Videos wohl
schlechte Wetterbedingungen herrschten und es so zusätzlich zu
steigendem Verkehrsaufkommen auf den Routen kam. Kenner des Berges
berichteten, dass es duch die Wartezeit zu gefährlichen
gesundheitlichen Reaktionen kam, Sauerstoffmangel oder Erfrierungen
würden die Kletterer zusätzlich in Gefahr bringen, warnten sie.

Der Massentourismus wird nicht nur zu
einem wachsenden Problem für beliebte Städtereisen, er ist auch
zunehmend bei den beliebtesten Zielen in der Natur zu spüren. Reisen
ist ein Hobby von vielen und die Zahlen steigen stetig. Ob sich diese
Entwicklung weiter verschärfen wird oder ob es Reglementierungen
geben wird, bleibt abzuwarten. Jedenfalls ist es ein Stresstest für
Mensch und Natur.

Quelle:
https://www.lemonde.fr/planete/video/2019/05/31/au-sommet-de-l-everest-comment-les-embouteillages-deviennent-des-pieges-mortels_5470057_3244.html