Mehr Obdachlose und steigende Mieten – ein Zusammenhang?

Mehreren Medienberichten zufolge werden die Mieten in deutschen Städten immer teurer. Das ist ein Problem, welches weitläufig diskutiert wird. Ob in Frankfurt, München, Berlin oder anderen großen Städten – die Beschwerden über steigende Mieten im Stadt- und im Stadtrandbereich gleichen sich fast.

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Jetzt berichtet der Tagesspiegel in seiner Online-Ausgabe über die steigenden Zahlen der Obdachlosen unter anderem wie folgt: „Unter den Wohnungslosen sind laut der Initiative auch 375.000 anerkannte Asylsuchende und Flüchtlinge in Flüchtlingsunterkünften und Erstaufnahmeeinrichtungen der Bundesländer. Nimmt man die Geflüchteten aus der Zählung, waren 2017 dem Bericht zufolge gut 275.000 Menschen ohne Wohnung in Deutschland.

Die meisten der etwa 650.000 Wohnungslosen lebten der der Initiative zufolge in Notunterkünften. Unter ihnen seien etwa 22.000 Kinder und minderjährige Jugendliche. Rund 48.000 Menschen werden als obdachlos eingestuft – sie leben also ohne jede Unterkunft auf der Straße.“

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Ob ein Zusammenhang zwischen den beiden Entwicklungen besteht ist nicht klar. Bemerkenswert ist jedoch, dass die Zahl der Obdachlosen stetig anzusteigen scheint. Und hinzu kommt, dass die Mieten vor allem in den Ballungsräumen meist ansteigen. Es wird interessant zu sehen, wie sich beide Kenngrößen weiter entwickeln.

Quelle: https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/obdachlosigkeit-nimmt-zu-650-000-menschen-haben-keine-wohnung/24851478.html