Warum Disney Twitter 2016 nicht übernommen hat

Der CEO (Chief Executive Officer – Hauptgeschäftsführer) von Disney, Bob Iger hat ein Buch veröffentlicht. „Lektionen die ich in 15 Jahren als CEO der Walt Disney Company gelernt habe“ - so der frei übersetzte Titel des Buches. Es ist bislang nur in englisch erschienen. Am gestrigen Montag wurde das Buch weltweit veröffentlicht.

Iger hat nun in einem Interview mit der New York Times erläutert, warum es 2016 nicht zu einer Übernahme von Twitter durch die Walt Disney Company gekommen ist. Der Disney Konzern hatte damals die Absicht durch einen Kauf der Plattform einen direkten Vertriebsweg zwischen den Konzernteilen und den Konsumenten zu schaffen. Als Iger und sein Team die massiven Reaktionen der Twitter Nutzer mitgelesen hatten, haben sie sich aber schlussendlich dagegen entschieden, so Iger.

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Die Stuttgarter Zeitung schreibt auf ihrer Website noch folgendes: „Der Deal platzte, und Disney-Chef Bob Iger hat nun im Interview mit der „New York Times“ die Gründe dafür offenbart: äußerst heftige Reaktionen der Nutzer, die sich in bösen Tweets äußerten. „Die Schwierigkeiten waren so groß, dass ich sie nicht auf mich nehmen wollte, dass ich es für unverantwortlich hielt, sie auf mich zu nehmen“, sagte Iger.“

Iger ist zudem davon überzeugt, dass solche global vernetzten sozialen Netzwerke viel Gutes tun können, aber eben auch viel Böses. Die Debatte um Hetze im Netz hat somit einen weiteren Beitrag erhalten.

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Quelle: Stuttgarter Zeitung