Die Europa Conference League kommt ab 2021/22

Von den einen belächelt, von den anderen als ein neuer Meilenstein zur Chancengleichheit im europäischen Vereinsfußball gepriesen. Seit 2018 sind die Pläne unter dem Arbeitstitel „Europa League 2“ besprochen worden. Am Dienstag dieser Woche hat die UEFA die beschlossenen Details bekannt gegeben.

Die Berliner Zeitung berichtet in ihrem Online Auftritt wie folgt: „Aus der Bundesliga wird ein Club dabei sein – vermutlich der jeweilige Bundesliga-Siebte der Vorsaison, sofern Deutschland unter den Top Vier der Fünfjahreswertung bleibt. Die Europa League wird von 48 auf 32 Mannschaften reduziert. Deutschland hätte dort nur noch zwei statt drei Teilnehmer und in der Champions League unverändert vier Starter. “

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Der Kicker erklärt den Modus des Wettbewerbs: „Es wird acht Gruppen mit jeweils vier Mannschaften geben, danach geht es in einer K.-o.-Phase ab dem Achtelfinale weiter. Die Gruppensieger sind direkt für die Runde der letzten 16 qualifiziert. Die Vorrundenzweiten bestreiten in einer Zwischenrunde noch Play-offs gegen die Dritten aus der Europa-League-Gruppenphase, die damit eine Chance haben, europäisch weiterspielen zu können. Der Gewinner der Europa Conference League erhält übrigens als Belohnung ein Startrecht in der Europa League.“

Angesichts der Tatsache, dass schon die Europa-League als zweitklassiger europäischer Fußballwettbewerb um sein Ansehen kämpfen muss, bleibt abzuwarten wie dieser neue Wettbewerb bei den Vereinen, den TV-Sendern und vor allem den Fans ankommt. Denn auf leere Stadien am Donnerstag Abend dürften nur die wenigsten Lust haben. Mit dem Startrecht für die Europa-League besteht dann in der darauffolgenden Saison die Chance durch den Gewinn ebendieser in die Königsklasse, die Champions-League einzuziehen. Sehr unwahrscheinlich, aber immerhin möglich.

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