CO2-Preis: Bund rechnet mit mehr als 18 Milliarden Mehreinnahmen

18,8 Milliarden Euro Mehreinnahmen erwartet der Bund in den kommenden 4 Jahren durch die Einführung des Preises auf CO2 Ausstoß. Die Finanzierung neuer Klimaschutz-Projekte solle nicht mit mehr Schulden finanziert werden, so Bundesfinanzminister Scholz.

Ein Teil der Einnahmen könne für Entlastungen genutzt werden, wie beispielsweise für ein Bonusprogramm bei der Pendlerpauschale. Ein Großteil des Geldes soll für den Strukturwandel in der Industrie hin zu neuen, umweltfreundlicheren Technologien genutzt werden.

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Auf ihrem online-Auftritt schreibt die Süddeutsche: „Berlin (dpa) – Die Bundesregierung erwartet aus dem geplanten CO2-Preis für Verkehr und Heizen bis 2023 Einnahmen von 18,8 Milliarden Euro. Das berichteten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe und das “Handelsblatt” unter Berufung auf Unterlagen für die Kabinettssitzung.“

„Die Verbraucher sollen bis 2023 um rund 5,4 Milliarden Euro entlastet werden, wie es in dem Bericht heißt. Die Entlastung komme durch einen höheren Steuerbonus bei der Pendlerpauschale, niedrigere Strompreise durch eine Absenkung der Ökostromumlage und höhere Wohngeldzuschüsse zustande. Das restliche Geld solle in Förder- und Anreizprogramme fließen, um den Kohlenstoffdioxid-Ausstoß in Deutschland zu senken.“ – so wird von der tagesschau berichtet.

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Bild von Capri23auto auf Pixabay