56 Prozent des gesamten Vermögens gehören den reichsten 10 Prozent

Die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland werden im Schnitt immer Reicher, so das DIW. Das Vermögen verteilt sich aber auch immer ungerechter, beschreiben die Experten weiter. Die ärmere Hälfte der Menschen besitzt lediglich 1,3 Prozent des Vermögens. Wohingegen die reichsten 10 Prozent der Deutschen mit 56 Prozent des Vermögens mehr als die Hälfte besitzt.

„Die Vermögensungleichheit ist zwar in Deutschland – auch im internationalen Vergleich – sehr hoch, sie verharrt aber in den letzten zehn Jahren auf diesem Niveau“, erläuterte Studienautor Markus Grabka.

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Der gesamtdeutsche Durchschnitt ist um 22 Prozent auf 103.000 Euro je Bürger angestiegen. Die Trennlinie zwischen den reichsten 50 Prozent der Menschen und der ärmeren Hälfte wird Medianwert genannt und liegt bei lediglich 26.000 Euro. Im Osten Deutschlands liegt der Durchschnittswert bei über 17-jährigen bei 55.000 Euro Vermögen, im Westen bei über 121.000 Euro.

Quelle: Welt

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Bild von Josep Monter Martinez auf Pixabay