Demenz kann augenscheinlich mit geringen Mengen Alkohol gestoppt werden

Ein geringer, aber regelmäßiger Konsum von Alkohol könne einer Demenz vorbeugen. Dies sei selbst dann möglich, wenn bereits erste kognitive Einschränkungen aufgetreten seien. Unter Berufung auf eine neue Untersuchung der Chan School of Public Health in Boston berichtet die Ärzte Zeitung über dieses Thema.

Es wurden in der Studie Langzeitdaten von 3.069 Menschen ausgewertet. Die meisten von ihnen waren kognitiv unauffällig, rund 16 Prozent der Teilnehmer zeigten erste kognitive Defizite (MCI). Die Teilnehmer waren durchschnittlich 78 Jahre alt.

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Das Forschungsteam zu folgendem Ergebnis, berücksichtigt wurden die Begleitfaktoren wie Alter, Geschlecht und Medikamentenverordnungen: Bei Teilnehmern mit moderatem Alkoholkonsum, von 7 bis 14 Drinks pro Woche, war die Demenzrate am geringsten. Vergleicht man diese Gruppe mit den Teilnehmern, die sehr wenig tranken, wiesen diese ein um 37 Prozent reduziertes Risiko für Demenz auf.

Ein Drink entspricht im Rahmen der Studie etwa einer Dose Bier (350 ml) oder einem Glas Wein (180 ml) mit zirka 14 Gramm reinem Ethanol.

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Quelle: t-online Quelle: Ärzte Zeitung

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