Thomas Cook Pleite: Viele Partner bangen jetzt um ihr Geschäft

Nach der Pleite des Pauschal-Reise Riesen Thomas Cook müssen viele betroffene Partner, wie beispielsweise Agenturen oder Hotels mit teils herben Einbußen rechnen. Laut einer neuen Umfrage dürften darunter auch Unternehmen sein, die jetzt um ihre Existenz bangen müssen.

Die Umfrage hat ergeben, dass 58 Prozent aller befragten Agenturen von der Thomas Cook Pleite betroffen sind. Viele Büros gehören nicht dem Mutterkonzern an. Rund 250 von 1.344 Agenturen gehören direkt zur Pleitegesellschaft. Der Rest arbeitet selbstständig oder als Franchise-Nehmer. Die Mittelständler die auf eigene Rechnung arbeiten, haben nach der spektakulären Veranstalterpleite alles andere als rosige Aussichten. „Es wird in jedem Fall weitere Insolvenzen unter den Reisebüros geben“, glaubt Sabine Kalau von Hofe, Inhaberin einer Thomas-Cook-Agentur in Bargteheide. – so das Handelsblatt.

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Weiter Wird berichtet, dass auch andere große Unternehmen jetzt vorsichtig werden. Das Handelsblatt schreibt weiter: „Ein Rettungsring sieht anders aus. „Im Zuge der Insolvenz der Thomas Cook GmbH“, so teilte der italienische Kreuzfahrtreeder MSC mit, verhänge man gegenüber deren Reisebüros eine „temporäre Schließung von Agenturnummern“. Zu Deutsch: Ausflüge auf den Dampfern sind damit nicht mehr in die Läden von Thomas Cook und Holiday Land buchbar.“

Die kleinen selbstständigen Agenturen wollen sich nun am runden Tisch darauf verständigen ihre Infrastruktur möglichst gemeinsam zu nutzen und ihre freien Kapazitäten gemeinsam einem neuen Veranstalter zur Verfügung stellen. Denkbar wäre eine Eingliederung in das Netzwerk der TUI.

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Quelle: Handelsblatt

Bild von Hans Braxmeier auf Pixabay