Elektrische SUV möglicherweise schmutziger als die Verbrenner

Sind die E-Autos, wasserstoffbetriebene Fahrzeuge oder gar die alten Verbrenner die umweltfreundlichsten? In einer neuen Untersuchung wurde nun die Gesamtrechnung durchgeführt. Hin von der Produktion über den Gebrauch bis zur Entsorgung. Die Ergebnisse sind teils überraschend.

Je nach Leistung, Reichweite und Ausstattung kann die relative Umweltfreundlichkeit stark schwanken. Im Mittel kann man aber feststellen, dass ein Umdenken bezüglich der Leistung ein Knackpunkt sein wird, wenn man die Mobilität insgesamt umweltfreundlicher gestalten möchte.

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In der Online-Ausgabe der ZEIT ist folgendes zu lesen: „E-Autos mit Batterie oder Brennstoffzelle – wer im Ökovergleich gewinnt, hängt ab von Fahrtdistanz und Größe der Batterie. Manchmal können Verbrenner sogar besser sein.“ Und weiter wird geschrieben: „Eine wichtige Erkenntnis aus dem Vergleich war, dass Fahrzeuge mit kleinen Batterien für kurze Reichweiten sauberer sind als die Brennstoffzelle.” Bei mehr als 250 Kilometern Reichweite und in der Fahrzeugklasse SUV habe allerdings die Brennstoffzelle die bessere Klimabilanz. Der entscheidende Grund dafür ist der wesentlich größere CO2-Rucksack, den batterieelektrisch betriebene Autos in dieser Fahrzeugklasse durch die Produktion der großen Akkus tragen.“

Bild von MikesPhotos auf Pixabay

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