Bundestrainer Joachim Löw „saufroh“ über den Sieg gegen Estland

Emre Can sah in der 14. Minute die Rote Karte. Danach war es für die Nationalmannschaft nicht leicht wieder in einen Rhythmus zu finden. Durch die Tore von Ilkay Gündogan (51, 57) fand die Mannschaft wieder in die Spur, ehe Timo Werner (71) den Schlusspunkt auf der Anzeigetafel setzte. Das Spiel fand am gestrigen Sonntag ab 20:45 Uhr in Tallinn statt.

Joachim Löw (Bundestrainer): “Zunächst bin ich saufroh, dass wir es geschafft haben. Es war ein schweres Stück Arbeit, wenn man so früh dezimiert ist. Wir mussten uns erst einmal fangen. In der zweiten Halbzeit hat es die Mannschaft gut gemacht. Wir haben zu null gespielt, drei Tore erzielt und drei Punkte jetzt. Die ganze Woche war nicht so einfach, wir haben nicht lamentiert. Wir haben in der Konstellation noch nicht gespielt. In der zweiten Halbzeit haben wir nochmals das Tempo angezogen. Wir haben in der Halbzeit ein paar Dinge angesprochen, sind ruhig geblieben und nicht nervös geworden. Wir haben drei Tore erzielt, von daher war es am Ende zufriedenstellend.”

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Marco Reus (Stürmer): “Die Rote Karte war ungünstig. Danach mussten wir uns in der Kabine erstmal sammeln und eine andere Grundausrichtung an den Tag legen. Es war es wichtig, dass wir Geduld haben und unser Spiel aufziehen. Das haben wir in der zweiten Halbzeit auch getan. So kamen wir dann auch zu unseren Toren.”