„Fridays for Future“ Klimaschützer: Bundesliga-Clubs sollen weniger fliegen

Einer der Organisatoren von „Fridays for Future“ fordert, dass die Vereine der ersten und zweiten Bundesliga weniger fliegen sollten. Man solle für Auswärtsspiele erst ab einer Entfernung von beispielsweise 500 Kilometern auf ein Flugzeug umsteigen.

Die weltweite Initiative “Fridays for Future” hat Millionen junge Menschen dazu gebracht, auf die Straßen zu gehen und für einen besseren Umgang mit der Natur zu demonstrieren. Nun möchten die Organisatoren auch die 36 deutschen Vereine der 1. und 2. Bundesliga in die Pflicht nehmen. Das Umweltbewusstsein sei vor allem bei den Profis noch nicht sehr ausgeprägt. Hier würde es immer noch nach dem Schema laufen: Mehr Geld, größeres Auto.

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Bei Entfernungen die unter 500 Kilometern liegen, wären der Bus oder der Zug eine umweltfreundlichere Alternative, so Vincent Lohmann von Fridays for Future. Außerdem wünschen sich die Organisatoren, dass die 36 Profi-Clubs aus erster und zweiter Liga von Papier-Tickets auf digitale Alternativen umsteigen. Des weiteren würde man sich über eine CO2-Bilanz in den Stadionmagazinen freuen. Eine fleischfreie Stadionwurst wäre ebenfalls ein großer Beitrag zum Umweltschutz. Außerdem sollten die Clubs ausschließlich Ökostrom für ihren Betrieb nutzen.

Quelle: ran

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Bild von Michael Gaida auf Pixabay