So soll das E-Auto bis zu 2.400 Km Reichweite haben

Eine Aluminium-Luft-Batterie könnte den Durchbruch in Sachen Reichweite von E-Autos bringen. Die Vorteile einer solchen Batterie sind wohl schön länger bekannt, bisher haperte es aber an der Sicherheit und am Preis. Dies könnte sich dank der Erfindungen des Ingenieurs Trevor Jackson nun ändern.

Eine solche Batterie hat eine höhere Energiedichte als andere, das ist der größte Vorteil bei einer solchen Variante. Bisher stellte das Elektrolyt, das Transportmedium zwischen den Polen, ein beständiges Sicherheitsrisiko dar, denn es war stark ätzend. Jackson hat nun anscheinend ein Elektrolyt gefunden, welchen man theoretisch sogar trinken könne. Die Zusammensetzung hält der Forscher indes geheim.

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Bisher stellte sich noch ein Problem bei diesen Batterien, sie sind nicht wiederaufladbar. Diese Hürde will man nun mit Tankstellen begegnen, an denen man die Batterie in rund 90 Sekunden austauschen könne. Die alten Batterien würden dann wieder recycelt. Es gibt bisher keine Angaben zur Umweltbilanz eines solchen Modells. Über 2.400 Kilometer weit könnte ein Tesla Model S mit einer neuen Batterie in gleicher Größe der herkömmlichen Akkubestückung fahren.

Mittlerweile wurde die Batterie von zwei Universitäten getestet und die Angaben zur Nutzungsdauer wurden bestätigt. Der Forscher Trevor hat für die Tests sogar einen Zuschuss vom Advanced Propulsion Center in Höhe von 125.000 Euro erhalten. Durch ein modulares Design des Aufbaus konnten auch die Herstellungskosten gesenkt werden, was ebenfalls ein Problem war. Jetzt ist eine Massenfertigung denkbar und damit könnte ein wirtschaftlicher Vertrieb der Batterie möglich werden.

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Austin Electric aus Essex glaubt jedenfalls an die Idee des Erfinders. Es besteht nun eine Kooperation zwischen den beiden, um die Batterie marktreif zu machen. Nach Jacksons Vorstellung wäre die Batterie ideal für kleinspurige Verkehrsmittel in Südostasien, wie etwas in Tuk Tuks oder etwas die Verwendung in E-bikes. Den Angaben nach könne man auch ein Auto für 4.000 Euro zum Hybrid umbauen.

Quelle: Der Standard

Bild von Goran Horvat auf Pixabay