Klimakrise: Forscher planen Kuh-Pupse zu neutralisieren

Kühe produzieren eine Menge Methan, das klimaschädliche Gas hat die Fleisch und Milchproduktion teilweise in Verruf gebracht. Eine neue Entwicklung aus Dänemark verspricht, dass es damit möglich sei Kuh-Pupse – und damit das Methangas – zu neutralisieren.

Berichten zufolge geht man davon aus, dass rund 33 Prozent aller Treibhausgase aus der Landwirtschaft von rülpsenden und pupsenden Kühen stammen. Das statistische Bundesamt führt derzeit rund 12,4 Millionen Rinder in der Massentierhaltung.

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An der dänischen Universität in Aarhus hat man scheinbar eine Stoff gefunden, der das Methan vollständig neutralisieren soll. Mette Olaf Nielsen gibt Hoffnung, dass es mit dem Methan bald vorbei sein könnte. „Es gibt einen Stoff, den man dem Futter beifügen kann – und es gibt anschließend überhaupt kein Methan mehr. Nichts!“

Der Stoff, der noch geheimgehalten wird, soll bereits von der EFSA, der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit, zugelassen worden sein. Das ist ein Erfolg, denn eine ähnliche Erfindung aus Australien war an dieser Zulassung gescheitert. Die Behörde hatt das Mittel als ungeeignet für die Nahrungskette eingestuft.

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Quelle: Bild

Bild von RitaE auf Pixabay