Banken: Großes Filial-Sterben geht weiter

Auf einer Betriebsversammlung in Dortmund Anfang November wurden die zirka 1000 Mitarbeiter der Sparda-Bank West über umfangreiche Stellenkürzungen im Filialgeschäft der Bank informiert. Es war ein trauriger Tag für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bank. Für diese Betriebsversammlung blieben an dem besagten Tag alle Filialen geschlossen.

Nach der Commerzbank, der Deutschen Bank und anderen die in diesem Jahr umfassende Sparmaßnahmen beschlossen hatten und in diesem Zug Pläne zum massiven Stellenabbau öffentlich machten, ist nun auch die Sparda-Bank West und deren Mitarbeiter betroffen. Die Bankenbranche wird radikal umgebaut, einer der Hauptgründe ist die fortschreitende Digitalisierung. So werden tausende Arbeitsstellen wegfallen in den kommenden Jahren.

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Bei der Sparda-Bank West sollen unter anderem die Filialen in Düsseldorf, Köln, Schwerte, Paderborn, Gronau, Hagen, Bergheim, Münster, Coesfeld, Lennestadt, Lünen, Grevenbroich und Gelsenkirchen geschlossen oder zusammengelegt werden. So hofft man insgesamt fast die Hälfte, nämlich 43 von 83 Geschäfts- und Zweigstellen einsparen zu können – bis 2022. Übereinstimmenden Berichten zufolge könnten es bei der Sparda-Bank West 250 Stellen sein, die wegfallen.

Quelle: Handelsblatt Quelle: rp-online

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Bild von M W auf Pixabay [Symbolbild]