Immer weniger Deutsche glauben noch an die gesetzliche Rente

Viele Menschen in Deutschland glauben nicht daran, dass ihnen die gesetzliche Rente im Alter reichen wird. Aus einer aktuellen Umfrage geht hervor, dass jeder zweite Deutsche Angst vor Altersarmut hat.

Rund 50 Prozent der Befragten gaben an, dass sie Angst vor Altersarmut hätte. Genauso viele sind nach eigener Einschätzung nicht dazu in der Lage privat für das Alter vorzusorgen, weil ihnen dazu die Mittel fehlen würden. Dies seien zwei Erkenntnisse einer Umfrage der Deutsche Bank mit Unterstützung des Meinungsforschungsinstituts Ipsos.

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“Wir sehen ein ziemlich erschüttertes Vertrauen in die gesetzliche Rente”, sagte Thomas Hörter, Leiter Marktforschung Deutsche Bank. Weite Teile der Bevölkerung sei mittlerweile davon überzeugt, dass die gesetzliche Rente im Ruhestand eher nicht ausreichen wird.

„Nur 17 Prozent der 3.200 Befragten von 20 bis 65 Jahren erwarten der Umfrage zufolge über die gesetzliche Rente im Alter eine ausreichende Versorgung. 70 Prozent glauben dagegen, dass aus dieser Quelle nur eine Grundversorgung kommen wird. Und immerhin die Hälfte (54 Prozent) der Befragten erwartet sogar, dass das gesetzliche Rentensystem über kurz oder lang zusammenbrechen wird.“ – so berichtet t-online.de

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Im Median legten die Befragten rund 50 Euro pro Monat für die Altersvorsorge zurück, nötig sei aber eine Sparrate von 200 Euro im Monat. Und fast die Hälfte der Befragten gab an, sie würde gerne für das Alter sparen, hätte dafür aber kein Geld übrig. Mehr als die Hälfte findet, dass die Produkte für die Altersvorsorge oft unverständlich seien und für rund ein Drittel sei das ganze Thema zu komplex.

Quelle: t-online