SPD will neue Steuer um Wertzuwachs von Grundbesitzern einzukassieren

Die Ballungsräume haben seit Jahren ein stärker werdendes Problem, nämlich die steigenden Mieten. Die vielerorts brenzlige Lage könnte sich noch verschärfen, wenn ein neuer Vorschlag der SPD umgesetzt würde. Das neue Führungsduo der Partei möchte gerne eine Steuer einführen, bei der die Abgaben für Besitzer steigen, wenn der Wert des Grundstücks steigt.

Die SPD-Vorsitzenden Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans haben ein Maßnahmenpaket gegen steigende Mieten gefordert und dabei eine neue Steuer angeregt. “Neben einem Ausbau des kommunalen Wohnungsbaus sollten wir auch den extremen Wertzuwachs von Grund und Boden in Deutschland ein Stück weit abschöpfen – etwa mit einer Bodenwertzuwachssteuer”, sagte Walter-Borjans der Funke Mediengruppe.

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Einen Mietpreis-deckel, wie ihn der Berliner Senat beschlossen hat steht ebenfalls in der Gunst der SPD Führung. Grundsätzlich könne die Deckelung ein sinnvolles Instrument sein. “Mieterhöhungen sollten sich allenfalls an der Preissteigerungsrate orientieren – und nicht an der spekulationsgetriebenen Steigerung der Immobilienpreise.”

Ein Ziel der SPD Co-Vorsitzenden Saskia Esken sei es, dass bis zum Jahr 2030 rund 1,5 Millionen neue Wohnungen geschaffen werden – “vor allem dort, wo der Wohnungsmarkt extrem angespannt ist”.

Quelle: ntv

Bild von zarapp auf Pixabay