Verächtliche Äußerungen gegen Klimaaktivisten – Verein fordert harte Strafen

Die Debatte über den Klimawandel und seine Folgen wird teilweise hochemotional geführt. Die Bandbreite der lauten Stimmen in Bezug auf das wohl wichtigste Thema unserer Zeit reicht von Leugnern bis hin zu Endzeitbeschwörern. Der Förderverein Solarenergie macht nun offenbar mit einer neuen Forderung auf sich aufmerksam.

Der „Förderverein Solarenergie“ habe gefordert: „Wer in einer Weise, die geeignet ist, die Abwehr der Klimakatastrophe nach dem Pariser Klima-Abkommen und seinen Folgevereinbarungen zu stören, verächtlich zu machen oder gänzlich zu verhindern, die Klimakatastrophe verharmlost oder leugnet, wird mit einer Geldstrafe von bis zu 300 Tagessätzen bestraft. Im Wiederholungsfall ist die Strafe Haft.“

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Das Thema, wie schnell man in der Klimadebatte auf die „falsche“ Seite geraten kann, beleuchtet Jan Fleischhauer in seiner focus-Kolumne: „Siemens hat sich vertraglich verpflichtet Ausrüstung zu liefern, für ein Kohlekraftwerk in Australien. Nun brennt, dummerweise, halb Australien und „Fridays for Future“ hat dazu aufgerufen, diese Ausrüstung auf gar keinen Fall zu liefern. Es gibt jetzt Demonstrationen vor dem Hauptgebäude von Siemens in München. Boykottaufrufe. […]“

Er führt weiter aus: „Ungeklärte Frage bislang: Erstreckt sich der Boykott auch auf´s Bahnfahren? Denn bekanntermaßen kommen die Züge des ICE alle von Siemens.“ Der Kolumnist spitzt die Pointe zum Ende seines Videos noch etwas zu. Wahrscheinlich um zum Nachdenken anzuregen.

Quelle: focus

Bild von Ichigo121212 auf Pixabay