Liebe, Lust und Leidenschaft im Büro

Neben Ausbildung und Freundeskreis zählt der Job als die dritte große Partnerbörse.Aus der repräsentativen Studie des Büroausstatters Viking unter 1.000 Arbeitnehmern geht hervor, wie nahe sich deutsche Arbeitnehmer tatsächlich stehen und wie deren Beziehungen aussehen.

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Der Diplom-Psychologe Markus Ernst erklärt: „Eine solche Situation ist für beide Partner schwierig: normalerweise suchen Paare, deren Beziehung gescheitert ist, zunächst Abstand voneinander, um das Geschehene zu verarbeiten.Ist die psychische Belastung zu hoch, sollte man auch durchaus über eine Versetzung innerhalb des Unternehmens nachdenken. Wegen einer zerbrochenen Beziehung den Job zu wechseln, sollte nur die letztmögliche Konsequenz darstellen.“

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Die Umfrage zeigt, dass…

-fast zwei Drittel (65%) schon einmal sexuelle Fantasien über Mitarbeiter hatten

-knapp jede*r Fünfte (18,7%) eine langfristige Beziehung eingegangen ist

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-fast jede zweite Beziehung (47,6%) in die Brüche gegangen ist

Lediglich 20% der Paare haben Probleme bei der Zusammenarbeit nach ihrer Beziehung gehabt. Die meisten Schwierigkeiten hatten Paare stattdessen dabei, ihre Beziehung geheim zu halten (45,5%). Auch mit der klaren Trennung zwischen Beruflichem und Privatem haben sich viele Angestellte (39%) schwer getan.

Immerhin haben 6% der Beziehungen zu einer erfolgreichen Ehe geführt. Und auch nach einer gescheiterten Beziehung würden 18.5% sich erneut mit einem Kollegen oder einer Kollegin einlassen. „Direkt am Arbeitsplatz verbringen wir die meiste Zeit miteinander, meist springt deshalb auch genau dort der Funke über.“–Diplom-Psychologe Markus Ernst.

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Titelbild: Bild von Oleksandr Pyrohov auf Pixabay

Ein vollständiger Beitrag zur Studie kann hier eingesehen werden: https://blog.viking.de/studie-beziehungen-am-arbeitsplatz/