Corona & Bundeshaushalt: Dickes Minus NUR für das Gesundheitsministerium

„Die größte Kürzung ist mit 4,7 Prozent für das Gesundheitsministerium geplant.“ So heißt es auf der Seite von Statista. Für Umweltschutz und Familien beispielsweise wurden saftige Erhöhungen im Bundeshaushalt 2020 beschlossen.
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Wenn man berücksichtigt, dass das zweite gelistete Minus in dem Bundeshaushalt für 2020 für das Kanzler_innen-Amt verzeichnet ist, dann ist das Bundesministerium für Gesundheit das einzige Ministerium überhaupt welches einen Einschnitt in seinen Finanzen hinnehmen musste.

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Zu Zeiten der Corona-Krise würde man sich wahrscheinlich wünschen, dass man zur Zeit der Verabschiedung des Bundeshaushalts 2020 anders gehandelt hätte. Das ist aber reine Spekulation. Eine neue Bewertung der Prioritäten wird aber aller Voraussicht nach unabdingbar sei.

Hier lesen sie die Verteilung des Bundeshaushalts 2020 laut Statista: „Der Bundestag stimmt heute über den Bundeshaushalt 2020 ab. Die Ausgaben steigen laut Bundestag auf 362 Milliarden Euro (2019: 356 Mio. Euro). Der größte Teil fließt traditionell an das Ministerium für Arbeit und Soziales: Im kommenden Jahr soll die Summe bei 155,2 Milliarden Euro und damit 6,8 Prozent über der diesjährigen Summe liegen.“

So heißt es weiter: „Die Steigerungen im Etat lassen sich laut Bundestag im Wesentlichen auf an Prognosen angepasste Ansätze für Sozialleistungen zurückführen. Den größten Zuwachs verzeichnet das Bundesamt für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit mit einem Plus von 29,7 Prozent auf 2,97 Milliarden Euro. Die größte Kürzung ist mit 4,7 Prozent für das Gesundheitsministerium geplant.

Quelle: Statista

Bild von Arek Socha auf Pixabay

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