Erneut Datenpanne beim RKI – Zu wenig Fälle aus Baden-Württemberg

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Beim Robert-Koch-Institut (RKI) hat es am Donnerstag erneut eine Datenpanne gegeben. Aus "technischen Gründen" seien aus Baden-Württemberg circa 3.500 Fälle zu wenig übermittelt worden, teilte das Institut mit. Das Problem sei bereits behoben worden.
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Ab Freitag sollen die korrigierten Zahlen demnach in den Fallstatistiken veröffentlicht werden. Zuvor hatte das RKI 26.923 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 13,7 Prozent mehr als am Donnerstagmorgen vor einer Woche.

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Fügt man 3.500 Fälle hinzu, beträgt der prozentuale Anstieg rund 28,5 Prozent. Die Marke von 30.000 Neuinfektionen innerhalb eines Tages wäre zudem geknackt worden. Die Corona-Lage ist aktuell vor allem in Sachsen weiterhin extrem angespannt.

Von den zehn sächsischen Landkreisen übersteigen laut Angaben des RKI aktuell drei eine Sieben-Tage-Inzidenz von 600 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Spitzenreiter ist dabei Bautzen mit einer Inzidenzzahl von 639,5, gefolgt von Görlitz (621,6) sowie dem Kreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (610,0). Zwickau, Meißen und Mittelsachsen überschreiten zudem einen Inzidenzwert von 500. Auch im restlichen Bundesland werden weiterhin hohe Neuinfektionszahlen gemeldet.

Bild und Text über dts Nachrichtenagentur