Fleischallergie durch Zeckenbiss

Das wir Menschen viel Fleisch essen wurde als Problem für die Umwelt hinlänglich thematisiert. Lediglich hat das am Essverhalten , sprich dem Fleischverbrauch auf dem Globus nicht viel geändert. Doch jetzt greift eine kleine unscheinbare Zecke in den Kampf gegen den Klimawandel ein - Die Lone-Star-Zecke.
PANORAMA-Fleischallergie-durch-Zeckenbiss-2019-02-28

Wenn sie zubeißt, dann gelangt ein Molekül in die Blutbahn, was den Körper fortan zur Produktion von Antikörpern bewegt Diese Antikörper wiederum bekämpfen dieses bestimmte Zuckermolekül (Galactose-alpha-1,3-Galactose).

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Bei Betroffenen kann sich dann nach dem Fleischgenuss Schwindel, Übelkeit, Kurzatmigkeit und Erbrechen einstellen. Meist ist nicht sofort klar, dass es sich um eine Fleischallergie handelt. Die Folgen scheinen sich auf rotes Fleisch zu beschränken, Geflügel und Fisch sind also weiterhin erlaubt, nachdem man gebissen wurde.

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Fimico.de meint, dass dies eine interessante Geschichte ist. Und eine Ironie verbirgt sich auch dahinter. Durch ansteigende Temperaturen kann sich die Lone-Star-Zecke erst ausbreiten und so die Allergien gegen das Fleisch verbreiten, welches vermeintlich mit zu der Erwärmung beigetragen hat.

[Archiv: sun 28.02.2019]

Quelle: taz
Quelle: Stern